Tagarchiv für "Mainz"

Post von Georg

Wenn man hier in den Nächten ruht, merkt man gar nichts vom Kriege

Keine Kommentare 17. Januar 1915

Deine Karten habe ich erhalten und freue mich daß es Euch wieder besser geht. Ich merke du weißt schon wirst wieder ungeduldig wegen meines Schreibens. Ich hab doch schon wieder dreimal geschrieben. Du kommst am besten hier hin und wirst mein Schreiber. Nun aber lieber Schatz will ich dir aber heute noch mal selbst schreiben.

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100 Jahre danach

Die Feldpostbriefe von Georg Schmiele erscheinen hier jeweils auf den Tag 100 Jahre, nachdem der gebürtige Berliner sie geschrieben hat. Was hat er im Ersten Weltkrieg erlebt und wie hat er den Krieg wahrgenommen? Veröffentlicht werden die Briefe von seinem Urenkel Carsten Fischer und Familienangehörigen.

Zur Person

Georg Schmiele

Ich bin Georg Schmiele, geboren 1888 in Berlin. Am 2. August 1914 wurde ich zum Kriegsdienst eingezogen. Wie es mir an der Front im Westen ergeht, schreibe ich meiner Frau Ida regelmäßig in meinen Briefen. Wir wohnen in Halver in Westfalen. Hier beginnen meine Feldpostbriefe und hier ist mein Lebenslauf.

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