Post von Dritten

Hoffentlich schmeckt die Wurst

0 Kommentare 14. August 1915

Elberfeld, ca. 1915

Elberfeld, ca. 1915 – Fotograf unbekannt Quelle: http://genwiki.genealogy.net/Datei:Elberfeld_ca._1915.jpg

Tante aus Elberfeld

an

Georg Schmiele

[Kuvert mit Adressangaben fehlt]

Elberfeld, d 14.8.15

Lieber Georg!
Deine liebe Karte haben wir erhalten, freuen uns herzlich das Du noch gesund bist, nun anbei eine kleine Liebesgabe hoffentlich schmeckt die Wurst,

lieber Georg schreib uns doch bitte öfter eine Karte, man hat immer solch eine Unruhe wenn man solange nichts hört, wo Du bist, nächstens kriegst Du wieder ein Paketchen

unser Kurt ist jetzt in Lüdenscheid in der […] hoffentlich gibt der liebe Gott das Er gut einschlägt [?], wenn es möglich schreibe Ihm auch mal eine Karte. Er frug erst wieder im letzten Brief an wo du wärst Ad. ist […]straße No. 8.

an Ida will ich heute auch noch schreiben, wenn es so-weit ist fahre ich mal rüber, also für heute mein lieber Georg Lebewohl u. der liebe Gott möge Dich schützen

von unseren Vater sowie von Else d. herzlichsten Grüße
Grüßt Dich herzlich Deine Tante.

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100 Jahre danach

Die Feldpostbriefe von Georg Schmiele erscheinen hier jeweils auf den Tag 100 Jahre, nachdem der gebürtige Berliner sie geschrieben hat. Was hat er im Ersten Weltkrieg erlebt und wie hat er den Krieg wahrgenommen? Veröffentlicht werden die Briefe von seinem Urenkel Carsten Fischer und Familienangehörigen.

Zur Person

Georg Schmiele

Ich bin Georg Schmiele, geboren 1888 in Berlin. Am 2. August 1914 wurde ich zum Kriegsdienst eingezogen. Wie es mir an der Front im Westen ergeht, schreibe ich meiner Frau Ida regelmäßig in meinen Briefen. Wir wohnen in Halver in Westfalen. Hier beginnen meine Feldpostbriefe und hier ist mein Lebenslauf.

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